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OECD-Tagung im Dezember 2009 |
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Die Europaschule war am 3. und 4. Dezember bei der Präsentation der bildungspolitischen Empfehlungen der OECD zur sprachlichen und kulturellen Vielfalt als best-practice-Schule mit einem Informationsstand dabei. Die TeilnehmerInnen der Tagung konnten sich anhand der Produkte, die aus diversen Projekten zu kultureller Vielfalt und Sprachförderung hervorgegangen sind, ein Bild machen, wie SchülerInnen unserer Schule in ihrer sprachlichen und kulturellen Heterogenität gefördert werden. Laut Bericht der OECD ist eine derartige Förderung wie in der Europaschule in keinster Weise „Normalzustand“ an Österreichs Schulen. Immer noch wird nicht die Ressource der kulturellen und sprachlichen Vielfalt in den Vordergrund gestellt, sondern über die Probleme geklagt, die sich aus der Tatsache ergeben, dass österreichweit ca. 9% Kinder mit Migrationshintergrund die Pflichtschulen besuchen. Dabei ist der Großteil der Kinder mit einer anderen Erstsprache als Deutsch in Wien angesiedelt (über 40%), und diese Kinder werden laut OECD-Erhebung besonders durch strukturelle Gegebenheiten benachteiligt. Folgende (verkürzt dargestellten) Empfehlungen einer Strategieentwicklung wurden von der OECD abgegeben, um diesen Kindern (bzw. Kindern aus bildungsfernen Familien mit „österreichischem“ Hintergrund) bessere Chancen zu geben. Immerhin werden diese Kinder einen Großteil der nächsten Generation in Österreich ausmachen. - Erweiterung des Angebots der Ganztagsschulen - Spätere Trennung der Kinder in Schultypen - Frühere Sprachförderung in den Kindergärten - Hochschulausbildung aller PädagogInnen, insbesondere der KindergartenpädagogInnen - Vermehrte Angebote zur Sprachförderung (auch der Erstsprachen) - Betonung des Unterrichtsprinzips „Interkulturelles Lernen“ in der Aus- und Fortbildung aller LehrerInnen
Detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage der Austria Presse Agentur:
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